Invasive Neophyten
Essigbaum (Rhus typhina)



Essigbaum (Rhus typhina)
Verboten gemäss Freisetzungsverordung!

Beschreibung:
Der Essigbaum stammt aus Nordamerika und wird maximal 8 m hoch. Er ist zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen mit den entsprechenden Blüten. Die jungen Triebe sind dicht filzig behaart. Als Ziergehölz wurde er oft und gern in Gärten angepflanzt, denn die rotgelbe Herbstfärbung seiner Blätter ist sehr attraktiv. Der Essigbaum breitet sich hauptsächlich durch Wurzelausläufer aus und kann daraus dichte Bestände bilden.
Gefahren:
Mit Gartenerde kann Wurzelbrut in die freie Natur gelangen, wo der Essigbaum dann in dichten Beständen verwildert. Dadurch verdrängt er die einheimische Pflanzenwelt. Zudem ist sein Milchsaft bei Einnahme schwach giftig und er kann auch Haut- und Augenentzündungen verursachen.
Bekämpfung:
Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Erde mit Wurzelausläufern oder ausgerissenes Pflanzenmaterial muss in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Grössere Sträucher könnnen durch Ringeln der Rinde erfolgreich bekämpft werden. Vom Fällen ist abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv ausschlägt. Wenn diese Schösslinge nicht regelmässig entfernt werden, kann ein dichter Essigbaumwald entstehen. Eine regelmässige, aufwändige Nachkontrolle ist daher unerlässlich.

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